Über Verena Schäffer

Ich wurde am 22. November 1986 in Frankfurt am Main geboren, bin in der Ruhrgebietsstadt Witten aufgewachsen und dort zur Schule gegangen. Von Oktober 2007 bis Juni 2010 habe ich meinen Bachelor in Geschichte und Jüdische Studien an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf gemacht. Seit dem Wintersemester 2011/2012 bin ich für den Masterstudiengang Geschichte in Düsseldorf eingeschrieben.

Grüne Politik

Seit 2004 bin ich aktiv bei der GRÜNEN JUGEND und den Grünen. Nach wie vor sind meine beiden politischen Schwerpunktthemen, wegen denen ich auch grünes Mitglied geworden bin, die Frauenpolitik und die Arbeit gegen Rechtsextremismus. Von November 2005 bis Mai 2010 war ich Mitglied im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND NRW; von 2005 bis 2006 als Beisitzerin, von 2006 bis 2010 als Landessprecherin. Bei der Kommunalwahl im August 2009 bin ich in den Rat der Stadt Witten und den Kreistag des Ennepe-Ruhr-Kreises gewählt worden. Mein Kreistagsmandat habe ich nach der Landtagswahl im Mai 2010 abgegeben. Von Juni 2010 bis März 2012 habe ich dem Landtag NRW als jüngste Landtagsabgeordnete angehört. Für die Landtagswahl am 13. Mai 2012 bin ich von den Grünen NRW auf Listenplatz 13 der Grünen Landesliste gewählt worden und trete zudem wieder im Wahlkreis der beiden Ruhrgebietsstädte Witten und Herdecke als Direktkandidatin an.

Die Hälfte der Macht – auch für Frauen!

Obwohl wir in den letzten Jahren vielerreicht haben, werden Frauen in vielen Lebensbereichen immer noch diskriminiert. Ich gehöre einer jungen Generation von Frauen an, die keine Lust hat, sich in veraltete Rollenbilder drängen zu lassen, die genauso viel verdienen will wie ihre männlichen Kollegen und eine Aufteilung der Familienarbeit mit ihren Partnern möchte. Gemeinsam mit „jungen“ und „alten“ Feministinnen, aber auch mit feministischen Männern, setze ich mich dafür ein, dass sowohl Mädchen und Frauen als auch Jungen und Männer ihre Lebensvorstellungen verwirklichen können.

Rassismus und Rechtsextremismus bekämpfen!

Rassismus und andere Ungleichwertigkeitsvorstellungen, wie Antisemitismus und Islamfeindlichkeit, sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Diese Einstellungen sind nicht nur menschenverachtend, sie bilden auch den Nährboden und die Legitimation für rechtsextreme Gewalt. Dass die Gewaltbereitschaft von Neonazis ansteigt, wissen wir sowohl durch die Berichte von Betroffenen als auch von offiziellen Statistiken. In Nordrhein-Westfalen wird etwa jeden zweiten Tag eine Person Opfer von rechtsextremer Gewalt. Deshalb bin ich froh, dass das Land NRW auf Grüne Initiative hin, Mittel für spezialisierte Beratungsstellen für Opfer von rechter und rechtsextremer Gewalt zur Verfügung stellt. Für einen wirksamen Kampf gegen Rechtsextremismus brauchen wir eine Stärkung der bestehenden Einrichtungen sowie der aktiven demokratischen Zivilgesellschaft.