Gestern verabschiedete der nordrheinwestfälische Landtag mit breiter Mehrheit das Gesetz zur Stärkung des Regionalverbands Ruhr. Inhalt ist neben der Erweiterung der Kompetenzen des Verbands und der kommunalen Zusammenarbeit vor allem eine erstmalige Direktwahl des „Ruhrparlaments“ ab 2020. Verena Schäffer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion und grüne Abgeordnete für den Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen, erklärt dazu: „Mit der erstmaligen Direktwahl der Abgeordneten des Regionalverbands ermöglichen wir mehr Demokratie vor Ort. Gleichzeitig eröffnen wir neue Möglichkeiten der kommunalen Zu-sammenarbeit in der gewachsenen Region des Ruhrgebiets. In der Vergangenheit scheiterten sinnvolle Maßnahmen noch zu oft an der berühmten „Kirchturmmentalität“ der einzelnen Städte. Wir wollen verstärkt das Ruhrgebiet als Ganzes denken. In diese Richtung haben wir nun einen wichtigen Schritt gemacht. Gleichzeitig mit einer Erweiterung der Kompetenzen wird durch das Gesetz auch die demokratische Legitimation des Regionalverbands gestärkt.“ Kontakt Wahlkreisbüro: Jan Dickerboom: (2302) 59855 oder jan.dickerboom@landtag.nrw.de