29. Januar 2020HerdeckeWahlkreis

Pressemitteilung: Verena Schäffer wirbt bei Minister Seehofer um die Rettung der Herdecker Schwimmbäder

Die Landtagsabgeordnete der Grünen für Herdecke, Verena Schäffer, hat heute Bundesminister Horst Seehofer angeschrieben und bittet um eine Berücksichtigung der Stadt Herdecke bei der Vergabe von Fördermitteln aus dem Bundesprogram „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

Die Stadt Herdecke hatte bereits für das vergangene Jahr eine Förderung für die dringende, umfangreiche Sanierung des von der Schließung bedrohten Freizeitbades und Kleinhallenbades im Freizeitzentrum Bleichstein in Herdecke beantragt, gehörte aber nicht zu den bisher 186 in dem Bundesprogramm geförderten Kommunen. In ihrem Schreiben an Herrn Seehofer machte sie darauf aufmerksam, dass die Stadt Herdecke die Mittel für die Sanierung nicht selbst aufbringen kann, sondern auf Fördermittel angewiesen ist.

Verena Schäffer MdL besuchte im vergangenen August die DLRG Ortsverbände Wetter und Herdecke und tauschte sich mit ihnen auch über Relevanz des Schwimmen Lernens aus. Sie erklärt: „Laut einer Umfrage der DLRG von 2017 können 3 von 5 Kindern nicht richtig schwimmen und auch jeder zweite Erwachsene gibt an, gar nicht oder nur schlecht schwimmen zu können. Das sind Umstände, die wir nicht akzeptieren können. Hier ist auch die Landesregierung gefordert, die sich zum Ziel gesetzt hat, dass jedes Kind in der Regel zum Ende der vierten, spätestens aber zum Ende der sechsten Klasse sicher schwimmen kann.“

„Um hier entgegen wirken zu können, ist es absolut notwendig, dass wir unsere Bäder erhalten, wo das überlebenswichtige Schwimmtraining stattfinden kann. Der Schwimmunterricht muss sichergestellt sein und dabei dürfen die Kommunen nicht allein gelassen werden“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Herdecker Stadtrat, Andreas Disselnkötter.

Verena Schäffer erklärt abschließend: „Hier ist mittelfristig der von DLRG-Präsident Haag geforderte Goldene Schwimmbadplan notwendig, der einen Runden Tisch mit Bund, Ländern, Kommunen und NutzerInnen der Schwimmbäder beinhaltet, die dort gemeinsam an einem Strang ziehen und die Schließung von weiteren Bädern verhindern“.