3. März 2020Wahlkreis

Pressemitteilung: Landtagsabgeordnete Verena Schäffer und Gevelsberger Grüne besuchen Hospiz Emmaus e.V.

Die vergangene sitzungsfreie Woche im Landtag nutzte die Grüne Landtagsabgeordnete für den Ennepe-Ruhr Kreis, Verena Schäffer, für einen Besuch in Gevelsberg.

Gemeinsam mit dem grünen Gevelsberger Ratsmitglied Rolf Reick, den Vorsitzenden der Gevelsberger Grünen, Marlene Reick und Achim Oldenbüttel, sowie weiteren Grünen Mitgliedern war sie beim Hospiz Emmaus e.V. zu Gast und informierte sich über die Arbeit des Vereins. Dieser möchte schwerstkranke Menschen, die nur noch eine begrenzte Lebenserwartung haben, sowie ihre Angehörigen begleiten. Der Hospizdienst ist kostenfrei und wird jedem angeboten, unabhängig von seiner Religion, Nationalität oder Herkunft. Die Sterbebegleitung der Ehrenamtlichen wird refinanziert durch die Krankenkassen, Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Christiane Düllmann, Koordinatorin Erwachsenenhospiz, und der Schatzmeister des Vereins, Dietrich Graf, berichteten den Gästen von der Gründung des Vereins vor 25 Jahren, den Entwicklungen der letzten Jahre und den vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Dazu gehören Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst, Trauerarbeit, Erwachsenenhospiz und Palliativer Beratungsdienst. Der Verein hat mittlerweile über 300 Mitglieder, beschäftigt vier hauptamtliche Kräfte und begleitet 54 ehrenamtliche Sterbebegleiter*innen. Der Ambulante Hospizdienst wird hauptsächlich durch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geleistet, die intensiv auf ihre Aufgaben vorbereitet sind und während ihres Dienstes auch selbst begleitet werden.

Verena Schäffer MdL erklärte zu ihrem Besuch: „Das Engagement in der Sterbebegleitung beim Hospiz Emmaus e.V. hat mich sehr beeindruckt, insbesondere das diese wichtige Aufgabe zu einem Großteil von Ehrenamtlichen geleistet wird. Da sich bisher vor allem Frauen in diesem Bereich engagieren, möchte ich das Anliegen des Vereins unterstützen, mehr Männer für diese Aufgabe zu gewinnen, da-mit erkrankte Männer auch von Männern begleitet werden können.“