Sommertour der Grünen-Chefinnen führt auch nach Witten und Herdecke

Sommertour der Grünen-Chefinnen führt auch nach Witten und Herdecke

Die Sommertour mit meiner Co-Vorsitzenden der grünen Landtagsfraktion, Josefine Paul aus Münster, führte durch ganz NRW und stoppte auch in Witten und Herdecke.

Bei einem Rundgang durch die Herdecker Innenstadt informierten die beiden Politikerinnen sich bei der Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Herdecke Kirsten Deggim darüber, wie die Herdecker Innenstadt durch die bisherige Pandemie gekommen ist und welcher Unterstützung es bedarf. Die Werbegemeinschaft Herdecke hat es sich zur Aufgabe gemacht, Handel, Handwerk und Gewerbe im Bereich der Herdecker Innenstadt zu fördern. Unter anderem durch Veranstaltungen im Zusammenwirken von Gewerbetreibenden, der Stadt Herdecke, Kammern, Verbänden und Vereinen.

Beim anschließenden Termin in Witten stand der Austausch mit Dr. med. Dörte Hilgard und Dr. med. Michael Meusers vom Verein Pro-Kid e.V. auf dem Programm. Dabei ging es um Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche und die Frage, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie und das Wegfallen von solchen Angeboten auf diese hat. Der Verein Pro Kid e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen in der Region Herdecke, Witten und dem EN-Kreis zu helfen. Hierzu gehören die Förderung von Diagnostik, Therapie und Betreuung bei seelisch und körperlich kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und ihren Angehörigen. Der Verein arbeitet unter anderem mit Kindern die an Adipositas leiden, an Diabetes leiden oder die spielsüchtig sind.

Austausch mit der Verbraucherzentrale

Austausch mit der Verbraucherzentrale in Witten

Kürzlich habe ich die Verbraucherzentrale in Witten besucht. Dazu finden Sie und findet ihr untenstehend meine Pressemitteilung zu dem Besuch.

Die parlamentarische Sommerpause im Landtag nutzte die heimische Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Verena Schäffer, zu einem Austausch mit der hiesigen Verbraucherzentrale. Von der Leiterin der Wittener Zentrale, Alexandra Kopetzki und dem Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW, Udo Sieverding, ließ sie sich unter anderem über Veränderungen im Beratungsalltag informieren, die in den vergangenen 15 Monaten durch die Corona-Pandemie nötig wurden. Dazu gehört etwa die Rechtsberatung per Telefon genauso wie die Umstellung von themenbezogenen Präsenzveranstaltungen zu Online-Formaten.

Verena Schäffer MdL erklärt zu ihrem Besuch: „Ich bin froh, dass die wichtige Arbeit der Verbraucherzentrale in mittlerweile über 60 Standorten in NRW auch während der gesamten bisherigen Pandemie-Monate möglich gemacht werden konnte. Die Beratung für Verbraucherinnen und Verbraucher ist und bleibt unerlässlich. Wir haben uns unter anderem über Energiearmut, energetische Sanierung und erneuerbare Energien ausgetauscht. Die Energieberatung ist ein wichtiger Themenbereich der Verbraucherzentralen. Ich finde es unheimlich wichtig, dass die Verbraucherzentralen Menschen dabei helfen, Stromsperren in ihrem Zuhause zu verhindern. Mit der Beratung über energetische Haussanierung und den Einsatz erneuerbarer Energie geben die Verbraucherzentralen nicht nur den Verbraucherinnen und Verbrauchern wichtige Hinweise sondern unterstützen damit auch die dringend notwendige Energiewende.“

Verena Schäffer trifft Nouranour

Zu Besuch bei Nouranour

Pressemitteilung zu meinem kürzlich erfolgten Besuch bei Nouranour in Witten

Einen sitzungsfreien Tag im Landtag nutzte die heimische Landtagsabgeordnete der Grünen, Verena Schäffer, um den jüngst eröffneten Projektraum von Nouranour in der Ruhrstraße zu besuchen. Dort informierte sie sich bei Lilia Galarza, einer der drei Initiatorinnen, über das Upcycling von Stoffen, die Näh- und Lernwerkstatt, erste Entwürfen für das interkulturelle Modelabel und die Philosophie hinter dieser Unternehmung.

Verena Schäffer zeigte sich begeistert von dem Engagement der Initiatorinnen und erklärte: „Es ist toll zu sehen, dass ein soziales Projekt auch in Zeiten wie diesen konzeptioniert und eröffnet werden kann und auch so gut gestartet ist. Es verbindet die Belebung der Wittener Innenstadt mit nachhaltiger, interkultureller Mode und ist mit der Nähwerkstadt gleichzeitig auch Bildungsort. Ich wünsche dem Projekt alles Gute und eine erfolgreiche Zukunft in Witten.“

Corona-Modelprojekt „Öffnen mit Sicherheit“

Corona-Modelprojekt

Öffnen mit Sicherheit

Der Ennepe-Ruhr-Kreis hat gestern (Donnerstag, den 25.03.) per Pressemitteilung angekündigt, sich beim Land für das Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“ zu bewerben. Bereits am heutigen Freitag (26.03.) kann man in der aktuellen Berichterstattung lesen, dass das Land bereits vier Städte und Kreise als Modellregionen ausgewählt hat – der Ennepe-Ruhr-Kreis ist offenbar nicht darunter.

Dazu Verena Schäffer, Landtagsabgeordnete aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag NRW:
„Die Idee der Modellregionen begrüße ich, denn wir müssen Wege für mehr Normalität in der Corona-Pandemie finden. Voraussetzung in den Modellregionen müssen Schutzkonzepte sein, wie etwa ein tagesaktueller negativer Corona-Test als Türöffner für den Besuch beim Friseur oder dem Einkauf im Buchhandel sowie eine verbesserte digitale Kontaktverfolgung. Unter solchen engen Bedingungen könnten vorsichtige Öffnungen, insbesondere im Außenbereich, möglich gemacht werden. Die Modellprojekte sollten allerdings auch wissenschaftlich begleitet werden, um ihre Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen auswerten zu können. Nur mit einer wissenschaftlich Evaluation können Modellprojekte zudem auf andere Regionen übertragen werden.

Die Auswahl der Modellregionen erfolgt durch die Landesregierung allerdings so intransparent wie ein Staatsgeheimnis. Weder hat die schwarz-gelbe Landesregierung eine Ausschreibung veröffentlicht noch einen Kriterienkatalog für die Kreise und Städte vorgegeben. Dieses Vorgehen ist nur ein weiterer Beleg für die schlechte Kommunikation der Landesregierung mit der kommunalen Ebene. Dabei müssen bei der Pandemiebekämpfung alle Ebenen an einem Strang ziehen. Wir Grüne fordern die Landesregierung deshalb auf, die Kommunen zu einem Land-Kommunen-Gipfel einzuladen.“

Grüne unterstützen Volksinitiative Artenvielfalt

Grüne unterstützen Volksinitiative Artenvielfalt

Verena Schäffer ruft zu Unterschriften zu Gunsten des Artenschutz auf

Ein Bündnis aus Umwelt- und Naturschutzorganisationen in Nordrhein-Westfalen – namentlich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) – haben unter dem Motto „Insekten retten – Artenschwund stoppen“ eine Volksinitiative für den Erhalt der Artenvielfalt gestartet. Die Grünen im Ennepe-Ruhr-Kreis, so auch die Grünen in Gevelsberg, Ennepetal und Schwelm, rufen die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich mit ihrer Unterschrift für den Artenschutz einzusetzen.

Wer für die Volksinitiative unterschreiben will, kann dies ab dem 3. August im Büro des grünen Kreisverbandes in Witten (Bergerstraße 38, 58452 Witten) während der Öffnungszeiten zwischen 10:00 und 16:00 Uhr, sowie an den Grünen Infoständen zur Kommunalwahl in Gevelsberg (ab 15.08.), Ennepetal (ab 08.08.) und Schwelm (ab 08.08.) machen. Selbstverständlich wird dabei auf alle Hygieneregeln im Hinblick auf eine Eindämmung des Coronavirus geachtet.

Zur Volksinitiative Artenvielfalt erklärt Verena Schäffer, Landtagsabgeordnete aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen Landtagsfraktion: „Wir unterstützen den Kampf der Umwelt- und Naturschutzverbände für den Erhalt der zahlreichen bedrohten Arten, wie Wildbienen, Kiebitz und Feldhase. Die Landesregierung muss endlich handeln, aber über Lippenbekenntnisse hinaus ist die schwarz-gelbe Landesregierung untätig in Sachen Artenschutz. Schlimmer noch: Wenn es konkret wird – wie etwa beim Landesentwicklungsplan – verschlimmert diese Landesregierung sogar die Situation und entscheidet sich konkret gegen den Natur- und Artenschutz. Jede Unterschrift für die Volksinitiative baut daher auch dringend notwendigen Druck auf die Landesregierung auf.“

Nils Kriegeskorte, Sprecher des EN-Kreisverbandes der Grünen ergänzt: „Die Forderungen der Volksinitiative nach einem Stopp des Flächenfraßes oder einer Ausweitung des ökologischen Landbaus sind auch für den Ennepe-Ruhr-Kreis und seine kreisangehörigen Kommunen wie Gevelsberg, Ennepetal und Schwelm wichtig. Deshalb wollen wir in der nächsten Wahlperiode erreichen, dass neue Natur- und Landschaftsschutzgebiete im Kreisgebiet ausgewiesen werden. In kreiseigenen Wäldern wollen wir standorttypische Waldlebensräume erhalten und im Dialog mit den Waldeigentümern mindestens zehn Prozent der Waldfläche im Kreis als ‚Urwälder von morgen‘ dauerhaft der natürlich Entwicklung überlassen.“

Marlene Reick, Sprecherin der Grünen in Gevelsberg verweist auf den grünen Leitspruch „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“ und erklärt: „Das verpflichtet alle heute Handelnden zum sorgsamen Umgang mit verbliebenen Ressourcen und dazu gehört, die Artenvielfalt nicht weiter zu dezimieren, sondern für weitere Generationen zu schützen. Daher wollen wir, dass Brachflächen mit ihrer Pflanzengemeinschaft erhalten bleiben. Geeignete städtische Grünflächen sollen ausgewiesen werden, zur Ausbringung von Saatgut, welches für Insekten geeignet ist. Ebenso eignen sich Flachdächer, z.B, von Bushaltestellen, zur Ausstattung mit Blühpflanzen. Schon bestehende Biotopverbundflächen sind, wenn möglich, zu erweitern. Auch Friedhöfe sollten unter diesen Gesichtspunkten betrachtet werden.“

Die Volksinitiative ist erfolgreich, wenn mindestens 0,5 Prozent der Stimmberechtigten ab 18 Jahren im Land Nordrhein-Westfalen unterschreiben. D.h. es sind etwa 66.000 Stimmen notwendig. Nach Abgabe der Stimmen entscheidet der Landtag innerhalb von drei Monaten, ob die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und muss sich dann mit dem Inhalt befassen.

Mehr Informationen zur Volksinitiative unter: https://artenvielfalt-nrw.de/

Verbesserung des Haltepunkts Wittbräucke in Herdecke

Verbesserung des Haltepunkts Wittbräucke in Herdecke

Haltepunkt Wittbräucke

Für eine Verbesserung des Haltepunkts Wittbräucke in Herdecke

Einleitung

Ein Besuch vor Ort, gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen in Herdecke, Andreas Disselnkötter, war Anlass für die hiesige Landtagsabgeordnete Verena Schäffer von Bündnis 90/Die Grünen, das Gespräch mit Verantwortlichen der Deutschen Bahn zur Verbesserung des Haltepunkts Wittbräucke zu suchen.

Das bei der Besichtigung festgestellte Potenzial für Verbesserungen, etwa bei den Themen Barrierefreiheit, Beleuchtung und Fahrradstellplätzen, hat sie am Rande der vergangenen Plenarsitzung im Landtag in einer sogenannten digitalen Bahnsprechstunde mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen, Werner Lübberink, besprochen.

„Für den Haltepunkt Wittbräucke in Herdecke ist eine bessere Beleuchtung ebenso wünschenswert wie Fahrradstellplätze. Auch beim Thema Barrierefreiheit gibt es Verbesserungsbedarf. Die Mobilitätswende vom Auto auf Fuß-, Fahrrad- und Bahnverkehr wird nur gelingen, wenn unter anderem Bahnhöfe und Bahnverbindungen attraktiv sind. Deshalb finde ich es wichtig, sich für Verbesserungen am Haltepunkt Herdecke-Wittbräucke einzusetzen,“ so Schäffer.

Nach weiteren Gesprächen mit dem VRR als Aufgabenträger und der Stadt Herdecke möchte Verena Schäffer auch die nächste Bahnsprechstunde nutzen, um auf Verbesserungen am Haltepunkt Wittbräucke hinzuwirken.